Sicherheit und Datenschutz – geregelt vor dem ersten Arbeitstag.
Wenn ein externes Teammitglied mit Ihren Systemen und Daten arbeitet, müssen Vertraulichkeit, Datenschutz und Zugriffsrechte von Anfang an klar sein. So gehen wir gemeinsam mit Ihnen vor.
Fünf Bereiche, die wir mit Ihnen regeln
1. Vertraulichkeit
Vor dem Start wird die Vertraulichkeit mit Ihrem Teammitglied schriftlich vereinbart – auf Wunsch mit Ihrer eigenen Geheimhaltungsvereinbarung (NDA).
2. DSGVO
Werden personenbezogene Daten verarbeitet, klären wir mit Ihnen die rechtliche Grundlage – z. B. einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und bei Übermittlungen außerhalb der EU die EU-Standardvertragsklauseln.
3. Zugriffsrechte
Persönliche Konten statt geteilter Logins, Zwei-Faktor-Authentifizierung und nur die Rechte, die die Rolle wirklich braucht (Least Privilege).
4. Geräte & Arbeitsplatz
Wir stimmen ab, ob Ihr Teammitglied ein von Ihnen gestelltes oder ein separates Arbeitsgerät nutzt – und welche Sicherheitsvorgaben gelten (z. B. Verschlüsselung, VPN, aktuelle Software).
5. Offboarding
Endet eine Zusammenarbeit, koordinieren wir mit Ihnen, dass alle Zugänge entzogen und Unternehmensdaten zurückgegeben oder gelöscht werden.
Ihre eigenen Richtlinien
Sie haben bereits IT-Sicherheits- oder Datenschutzrichtlinien? Ihr Teammitglied hält sich daran wie jeder andere Mitarbeiter.
Was wir vor dem Start mit Ihnen klären
Diese Liste können Sie nutzen, um sich intern vorzubereiten – zum Beispiel mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer IT.
- Mit welchen Systemen und Daten arbeitet das Teammitglied?
- Werden personenbezogene Daten (Kunden, Mitarbeiter) verarbeitet?
- Ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag oder eine andere vertragliche Grundlage nötig?
- Eigene Geheimhaltungsvereinbarung oder unsere Standardvereinbarung?
- Welche Konten und Rechte werden gebraucht – und wer richtet sie ein?
- Welches Gerät wird genutzt und welche Sicherheitseinstellungen gelten?
- Wer wird informiert und was passiert, wenn die Zusammenarbeit endet?
Fragen zur Sicherheit
Darf ein Teammitglied im Ausland überhaupt mit personenbezogenen Daten arbeiten?
Ja, unter den Voraussetzungen der DSGVO. Für Länder außerhalb der EU ist eine geeignete Garantie nötig – in der Regel die EU-Standardvertragsklauseln. Das klären wir vor dem Start mit Ihnen; für Ihren konkreten Fall beziehen Sie bitte auch Ihren Datenschutzbeauftragten ein.
Wer haftet, wenn etwas schiefgeht?
Zuständigkeiten und Haftung regelt unser Vertrag mit Ihnen. Die Einzelheiten gehen wir vor der Unterschrift gemeinsam mit Ihnen durch.
Kann ich den Zugriff auf bestimmte Systeme beschränken?
Ja – und wir empfehlen es. Ihr Teammitglied erhält nur die Zugänge, die seine Rolle erfordert. Die Kontrolle über alle Konten bleibt bei Ihnen.
Hinweis: Diese Seite dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar.
Lassen Sie uns über Ihr Team sprechen
Erzählen Sie uns kurz, welche Rollen Sie besetzen möchten. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.
Was Sie im Erstgespräch erwartet
- 30 Minuten, kostenlos und unverbindlich
- Wir klären Rollen, Anforderungen, Arbeitszeiten und Budget
- Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung zu Zeitplan und Kosten
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